Warum Jura?
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Ein Jura-Studium lohnt sich für fast jeden. Sie lernen für Ihren künftigen Beruf und für's Leben. Ihnen steht eine breite Palette der unterschiedlichsten Berufe offen, die zum Teil allerhöchste Anerkennung in Staat und Gesellschaft genießen. Viele der Absolventen erhalten gutes Einkommen.
Ein ausgebildeter Jurist ist nie wirklich "arbeitslos" und die meisten von ihnen mit ihrer Arbeit auch nach Jahrzehnten noch immer sehr zufrieden. Der „tägliche Kampf um die Gerechtigkeit“ hält einen jung.
Zu einem großen Teil besteht Jura aus dem Argumentieren an einer Rechtsvorschrift, einem Gesetz oder einer Regel. Dieses Argumentieren kann die unterschiedlichsten Ziele verfolgen, etwa den Zweck haben, einen Streit zu schlichten oder möglichst viel für eine Seite „herauszuholen“, einen Menschen von einem Vorwurf zu befreien oder Forderungen und Ansprüche durchzusetzen. Bei der Rechtswissenschaft muss man dabei mit vorgegebenem Werkzeug zu einem Ziel kommen, das erfordert diszipliniertes Denken, Abstraktionsvermögen, Sprachkompetenz, analytische Fähigkeit und Durchsetzungsvermögen. Das Schöne dabei ist, dass diese Fähigkeiten beinahe jeder besitzt und sie im Studium trainiert und geformt werden.
Die Rechtswissenschaften sind nah an der Realität und so vielseitig wie die Gesellschaft. Sie werden nicht in einem Labor arbeiten, sondern an menschlichen Konfliktsituationen. Wer das Recht kennt und mit den Regeln denken und argumentieren kann, versteht vieles in der Welt besser. Zusammenhänge, die man bisher, ohne nachzudenken, im Alltag wahrgenommen hat, werden deutlich. Nach dem Jurastudium werden Sie mit anderen Augen durchs Leben gehen. Das gilt für die Wahrnehmung der „kleinen“ Konflikte zwischen Ihren Mitmenschen genauso wie für Streitigkeiten auf staatlicher Ebene oder zwischen Staaten.
Ohne Regeln läuft nichts - nicht einmal ein Staat oder eine Gesellschaft. Nur wenn die Menschen sich allgemein an vernünftige Regeln halten, sind individuelle Freiheit, Gewaltlosigkeit und Wohlstand möglich. Als Jurist können Sie auf der Ebene, die das ermöglicht, „mitspielen“. Die Rolle, die Sie dabei einnehmen wollen, dürfen Sie sich selbst aussuchen; etwa ob Sie eher als „Streitschlichter“ und „Friedensengel“ auftreten wollen oder doch lieber als gewiefter „Interessenwahrer“, der durch geistige Überlegenheit die Anliegen durchsetzt, die er vertritt.
Besuchen Sie uns am Willkommenstag (23.8.2011)! |



